Lebenszyklusmangement – Planung und Kosteneffizienz steht im Vordergrund!

Lebenszykluskosten von Maschinen und industriellen Anlagen sind alle Kosten von der „Wiege bis ins Grab“, im Fachjargon genannt von der Produktidee bis zur Entsorgung der Anlage. Diese Betrachtung wird oft auch mit dem gleichbedeuteten englischen Begriff „Life Cycle Costing“ (LCC) oder „Total Cost of Owner-ship“ (TCO) benannt. Für die Berechnung und Ermittlung hierfür bestehen bereits Kalkulationsvorgaben.

Kapitalintensive Anlangen und Maschinen, bezogen auf ihren (Wieder-) Beschaffungswert benötigen in der Regel hohe operative Betriebsaufwendungen (OPEX) zur Erhaltung des Leistungsvermögens. Diese Betriebsaufwendungen bestehen im Einzelnen aus

  • Eigenpersonalkosten,
  • Fremddienstleistung
  • Materialkosten
  • Kapitalkosten.

Dazu kommen noch indirekte Kosten, wie Versicherungskosten (z. B. gegen Produktionsausfall) sowie die Verlustkosten bei ungeplanten Stillständen.

Das steigende Sachvermögen, die hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit sowie der Anstieg an Schadensforderungskosten stellen den betriebswirtschaftlichen Erfolg der Instandhaltung zunehmend in den Mittelpunkt. Dieser Erfolg kann durch die erbrachte Leistung abzüglich der entstanden Kosten zum Ausdruck gebracht werden.

Doch wie senken Sie die Kosten Ihrer bestehenden Maschinen und Anlagen?

Hier können Sie unseren Prospekt zum Thema downloaden oder ausdrucken.

Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zu Lebenszyklus-Management:

Lebenszykluskosten

Der Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen lässt sich in drei Phasen aufteilen, der

  • Konstruktionsphase,
  • Betriebs- und Instandhaltungsphase, und die
  • Entsorgung/Erneuerung.

In den unterschiedlichen Lebensphasen entstehen unterschiedliche Investitionskosten und betriebliche Aufwendungen. In der Praxis kommt es häufig zu Vermischungen bei der Verbuchung von OPEX- und CAPEX-Leistungen mit weitreichenden Folgen zum Nachteil der Kostentransparenz. Vor allem die Vergleichbarkeit des Instandhaltungsbudgets ist dadurch äußerst schwierig. Das führt dazu, dass die jährlichen Instandhaltungsleistungen nicht bewertet werden, somit wichtige Trends nicht erkannt werden können.

Kosten- und Leistungsplanung im Lebenszyklus

Grundlagen eines optimalen Lebenszyklus-Managements ist eine durchdachte Kosten- und Leistungsplanung der einzelnen Lebenszyklusphasen.

Investitionskosten (CAPEX)

Investitionskosten von kapitalintensiven Anlagen bestehen aus Planungskosten, Konstruktions-kosten und dem eigentlichen Anschaffungswert bis zur betriebsfähigen Anlage. Oft wird fälschlicherweise die Beschaffung als die teuerste Phase im Lebenszyklus von Anlagen gesehen und deshalb oft an Investitionskosten bei Neuanschaffung, Modernisierung/Retrofit oder bei technischen Änderungsprojekten (zum Beispiel durch Energieeffizienzmaßnahmen) gespart. Große Potentiale bietet eine technische Standardisierung und Planung zur Reduzierung von CAPEX und die Abwicklung der Projekt nach Projekt Management Anforderungen (DIN 69901).

Betriebliche Leistungsaufwendungen (OPEX)

Die Gesamteffektivität des Produktionsbetriebs lässt sich mit der vergleichbaren Kennzahl OEE (Overall Equipment Effectiveness) während der operativen Lebenszyklusphase ermitteln. Bei operativen Nutzungszeiträumen von oftmals weit mehr als 10 Jahren von Industrieanlagen werden bis zu 50 % der Lebenszykluskosten in der Phase „Betrieb/Instandhaltung“ verbucht. Durch Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation besteht großes Einsparpotential von bis zu 20% der operativen Betriebsaufwendungen (OPEX) zum Aufrechterhalt der technischen Anlagen.

End-of-Lifecycle (De-/Re-Investitionskosten)

Ermitteln Sie die Wirtschaftlichkeit der Assets und planen Sie rechtzeitig die letzten Phase des Lebenszyklus einzuleiten. Andernfalls beginnt die Kostenrate tendenziell mit zunehmender Verschleppung der End-of-Lifecycle zu steigen. Nutzen Sie die Erfahrungen aus der vorherigen Phase für alle Neu- und Änderungsplanungen,  denn bis zu 70 % aller Schwachstellen für Anlagenausfälle sind konstruktiv bedingt!. Somit schließen Sie den Kreis für aktives Lebenszyklusmanagement!


Unsere Leistungen zur Optimierung des Lebenszyklus-Managements:

Das Asset-Management Modell gibt alle Teilbereiche bei der Einführung von Lebenszyklus-Management mit dem Ziel einer Kostenreduzierung vor!

Modell IPS Risiko Management Controlling & Kennzahlen Lieferanten Management Ersatzteil Management Organisation & Mitarbeiter Auftragsabwicklung Instandhaltungs-Strategien Asset Management

Die Teilbereiche entsprechen folgenden Anforderungen:

  • ISO 9000ff (Quality Management)
  • DIN 31051 (Instandhaltung)
  • PAS55:2008 (Asset Management)
  • DIN EN 31000 (Risiko Management)
  • DIN 69901 (Projektmanagement)